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Happy Birthday Bruce.

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Michael

Neinnein, nicht Herr Springsteen.

Bruce Guthro hat heute Geburtstag, und wir waren in Tondern live dabei. Fotos vom Songwritercircle mit Guthro und anderen vom heutigen Nachmittag folgen später. Einstweilen hier nur der Text von “Falling“, ein wunderschönes Lied, in dem es um die versuchte Kontaktaufnahme eines Vaters mit dem von ihm verstoßenen Sohn geht, nach 20 Jahren.

I will be in town tomorrow
Would you meet me at the station?
There is something I would
Like to talk to you about
It’s just this thing that has
Been on my mind forever
And I was hoping
We could find a way to work it out

By the way, this is Martin
Just in case you have forgotten what I sound like
Yeah, it’s been a long, long time
They say that absence makes the heart grow fonder
Well anyways, I’d like to see you if you don’t mind

The night the Blue Jays won the pennant
I was sitting in the second row
And I thought of you all throughout the game
And how we’d curl up on the sofa on a Friday night
And holler at the players
Like they could hear what we were sayin’

Look I’m sorry if I hurt you
And I’m sorry that I left
As of late it seems I’m sorry all the time
And wishing wells and shooting stars
Have been my friends
And I have come to realise
That all the fault was mine

And I am falling into a world I can’t decribe
And I am calling cause I’d like to say goodbye

Hey, I will be in town tomorrow
Could you meet me at the station
If it’s just to see your face
As the train pulls through
I just want to see you laugh or cry
Or shake your head at me
I just want to see, what 20 years has done to you

See I have nothing left to lose
And no time left to choose
If I should let this deadly silence carry on
Twenty years or twenty days is far too long
For two people who once held each other in their arms

Will you take me by the hand and say you understand
Or will you want to drive me down onto my knees
These are chances I must take and I know I must not forsake
Your right to do and feel just what you please
But I don’t have alot of time to right the wrongs I left behind
To undo all the damage I have done
So I’m calling you to ask for your forgiveness
Is that so much to ask
Of your son

I will be in town tomorrow
Could you meet me at the station?
There is something I would like to talk to you about.

Thema: Musikalisches | 4 Kommentare

Liebe hinter dem Stadion.

Freitag, 29. August 2008 | Autor: Michael

Wie wirkt ein Mann, der stundenlang grinsend den Rasen mäht, auf seine Mitmenschen? Eher abnorm.  Also fern von jedem Normalsein.

Schuld ist dann mein Itouch, auf dem sich u.a. Marc Cohn tummelt. Der hat 2005 eine phänomenale LiveCD aufgenommen, die mal wieder in Deutschland kaum erhältlich ist. Dieser Mann ist witzig. Ich bin schon lange ein Fan von dem, was Musiker zwischen den songs zum Besten geben. Cohn übertrifft alles. Nicht nur zwischen den songs – nein, seine Kommentare zu Van Morrison in “Dig down deep” sind einfach grandios. Beispiel: Da Van the man es in einem seiner älteren songs bevorzugte, Liebe hinter einem Stadion zu machen -

So hard to find my way,
Now that I’m all on my own.
I saw you just the other day,
My how you have grown,
Cast my memory back there, Lord
Sometime I’m overcome thinking ’bout
Making love in the green grass
Behind the stadium with you
My brown eyed girl
You my brown eyed girl


- greift sein “Schüler” Cohn das latürnich auf und teilt dem geneigten Hörer mit, dass er mit 11 Jahren genau wusste, was er, Cohn wollte, nämlich “I was only eleven years old when I heard that but I knew I wanted to ‘make love behind the stadium€™.

An anderen Stellen fordert er dann die Zuhörer auf, sich wieder auf Van berufend, Liebe im hohen Gras zu machen (“make love in the tall gras”) – aber halt wieder hinter diesem Stadion.

Wo ist dieses verdammte Stadion?

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Vergleichen Sie sich gefälligst.

Donnerstag, 28. August 2008 | Autor: Michael

Gerichtssaal, irgendwo in Deutschland. Die Parteien und ihre Anwälte treten ein. Hinter dem Richtertisch ein Richter, mittleres Alter, plus Referendarin.

Richter (R): Guten Tag, nehmen Sie Platz. Wir verhandeln heute in der Sache der Frau A gegen Herrn B wegen Rückzahlung einer Darlehensforderung. Erschienen sind (R mustert die Parteien) Frau A, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt X und Herr B, vertreten durch Frau Rechtsanwältin Y.

Frau A und Herr B: Guten Tag. (X und Y nicken R zu)

R: Also eigentlich ist das hier eine klare Sache. Sie Frau A, haben Herrn B, offenbar ihrem Ex-Lebensgefährten, 4.000 Euro geliehen, und Herr B hat davon nur bislang 200 Euro zurückgezahlt. Der Restbetrag von 3.800 Euro war schon vor über einem Jahr fällig. Und Sie, Herr B, behaupten nun, Frau A hätte mündlich Ihnen gegenüber auf diesen Betrag verzichtet?

B: Ja.

R: Aha. Ja, und wie wollen Sie das bitte beweisen? Von Zeugen habe ich in den Schriftsätzen ihrer Anwältin nichts gelesen.

B: Aber es war so. Sie hat später bei einer Feier von Freunden darauf verzichtet.

R: Na gut. Nun sind wir ja hier in der Güteverhandlung. Ein langer Prozess kann teuer werden und Nerven kosten. Ich würde Ihnen ja dringend eine Einigung vorschlagen. Driiiiiiingend.

(A schüttelt den Kopf und flüstert etwas zum Anwalt X)

X: Herr Vorsitzender, meine Mandantin möchte sich nicht vergleichen.

R: Sie haben ja noch nicht einmal meinen Vorschlag gehört.

X: Ach so, ja, wie haben Sie sich das denn vorgestellt mit dem Vergleich?

R: Herr B zahlt an Ihre Mandantin die Hälfte. 1900 Euro, notfalls in Raten.

(A schüttelt heftig mit dem Kopf und flüstert X erneut etwas zu)

X: Das ist für uns nicht akzeptabel.

A: Darf ich was sagen?

R: Was denn?

A: Ich .. sehe nicht ein.. wieso. Ich brauche das Geld dringend, kann nicht einmal mehr die Miete bezahlen. Er hat mir versprochen, er zahlt es sofort zurück, statt dessen… ich hab ja nicht mal mehr was zum Leben nach, mein ganzes Erspartes…

X (fällt ins Wort): Herr Vorsitzender, für einen solchen Vergleich gibt es doch keine Veranlassung – Sie sagten doch selbst, Herr B hat keine Chancen und muss zahlen.

R (leicht erhobene Stimme): Herr X. Eins kann ich Ihnen jetzt schon sagen: mit einem Urteil befrieden Sie diese Parteien mit dieser Vorgeschichte nicht.

X: Was für eine Vor…

R (unterbricht) : In Sachen wie diesen macht ein Urteil nun überhaupt keinen Sinn. Ich weiß ja, dass Anwälte primär ihre Gebühren im Kopf haben…

X (unterbricht): also ich weiß wirklich nicht was…

Y (schüttelt mit dem Kopf und lacht) : Das tut nichts zur Sache, wir sind vergleichsbereit..

R: … aber hier geht es doch um darum, dass die Parteien sich dauerhaft einigen und zur Ruhe finden.

A (holt Taschentuch aus der Tasche und beginnt zu schneuzen; X legt Hand auf ihren Arm): Ich will doch nur das was mir zusteht…

R:…. das kriegen Sie sowieso nicht bei mir. In dieser Sache mache ich Ihnen kein Urteil, da können Sie von träumen.

A (schluchzt): …was soll ich denn bloß machen..

X: Also das geht so wirklich nicht. Ich stelle jetzt meinen Antrag.

R: und dann? Und dann? Glauben Sie wirklich dass Ihre Mandantschaft mit einem Urteil glücklich wird? Sie sollten sich wirklich einigen. Sehen Sie doch, wie Ihre Mandantin sich schon jetzt aufregt. Wenn der Prozess noch länger dauert wird es noch viel schlimmer.

A (heulend, ins Taschentuch trompetend): Aber ich weine doch nur weil ich hier nicht mein ganzes Geld bekommen soll und ich weiß nicht warum…

R (zu X): Sehen Sie? Sehen Sie??? Also sowas hab ich noch nicht erlebt. Nun reden Sie doch mal mit ihr. Die Frau ist doch völlig fertig, sehen Sie nicht wie sie das hier alles belastet?

X (zu A): Ja.. wollen Sie sich denn einigen?

A (weinend): neeieiiin.. will nur mein Geld…

R (haut mit Faust auf den Tisch): Also soviel Sturheit ist mir ja hier noch nicht untergekommen. Verdammt nochmal, jetzt vergleichen Sie sich endlich, sonst werd ich wirklich noch wütend. Das ist ja zum Ausrasten!!

X (zu A, flüsternd): ..die Hälfte ist doch auch etwas…

A (heulend): Ich kann nicht mehr.. ich will hier raus..

X (flüsternd): …dann lassen Sie uns schnell vergleichen..

R: Höre ich da etwas raus zur Einigungsbereitschaft? Das wäre ja nun wirklich einmal was Erfreuliches heute..

X: Ich denke, sie möchte sich auch einigen.

A (zitternd, heulend): will mein Geld….

R: Sehr schön. Die Parteien schließen dann zur Erledigung des Rechtsstreits folgenden Vergleich: Der Beklagte zahlt an die Klägerin einen Betrag von 1.900 Euro. Die Kosten des Rechtsstreits einschließlich des Vergleichs werden gegeneinander aufgehoben. (spult das Diktat noch einmal zurück und lässt das Diktatband mit dem Vergleichstext nochmal laufen, wendet sich dann nickend an alle) Soo richtig?

X, Y und B nicken, A schluchzt.

R: Gut. Vorgespielt und genehmigt. Vielen Dank. Ich bin sicher, das war eine gute und richtige Lösung. (steht auf) Kommen Sie alle gut nach Hause.

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You better not kill in Hessen.

Montag, 25. August 2008 | Autor: Michael

Die Todesstrafe ist abgeschafft? Von wegen.

Artikel 21 der Hessischen Landesverfassung lautet:: “Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so künnen ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen oder beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.”

In Hessen gilt noch das gute alte amerikanische Recht. Zwar ist dies verfassungswidrig und damit unanwendbar… aber wer weiß wozu man die Norm noch braucht. Also lassen wir sie besser drin, denken offenbar zahllose hessische Parlamente seit 1946.

Erinnert mich irgendwie an ein wunderschön ironisches Lied von Jill Sobule:

Texas

If you’re upset at your loved ones
Or you’re just mad at mankind
Or you just need some money
Of great hall one day you would sign
You can go to Ohio
Solemnly go there for work
But do yourself a favour
Don’t end up in for work

Better not kill in Texas
Whatever you do
Better not kill in the Lone Star State
They just love to kill you

Even if you had a bad childhood
And your dad mess with you at night
Even if you’re real sorry
Even if you’re pretty or white
Even if you say you love Jesus
Or the doctor said you’re real sick
Well you can get off and board the Colorado
But they’ll fry your ass in the bed

Better not kill in Texas
Whatever you do
Better not kill in the Lone Star State
They just love to kill you

Better not kill in Texas
Whatever you do
Better not kill in the Lone Star State
They just love to kill you

Oh you better not kill in Texas
Whatever you do
Better not kill in the Lone Star State
They just love to kill you.

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Die Route enthält Verkehrsstörungen.

Freitag, 22. August 2008 | Autor: Michael

Das kann man so sehen.

8.15  Fahrtantritt Richtung Sievkingplatz, Landgericht Hamburg, Termin dort um 9.30. üœbliche Fahrzeit: 40 Min incl Parkplatzsuche.

8.35 B5, alles frei, kaum Autos. Wunderbar.

8.45 Horner Rampe. Ich stehe. Naja.

8.55. Horner Rampe. 20 m vorangekommen.

8.58 Rolle gerade an Schild vorbei. Deichtorplatz/Amsinckstrasse vom 21. bis 25.8. gesperrt wegen Bauarbeiten. Oh.

9.02 Versuche über Hammer Landstrasse auszuweichen. Bleibe im Vorbereitungsstadium stecken. Auf die Idee sind alle anderen auch gekommen.

9.10 Stehe unverändert Hammer Landstrasse (gut, 2 Häuser weiter). Zeit, das Gericht telefonisch auf gewisse Probleme aufmerksam zu machen.

9.12 Geschäftsstelle des Landgerichts meint zu mir, ich soll die U-Bahn nehmen. Grundsätzlich keine schlechte Idee. Nur sind keine Parkplätze in der Nähe. Mitten auf der Fahrbahn parken? Und ich brauche Wagen danach – 10.30 Termin in Wilhelmsburg.

9.20 Vors. Richter ruft an. Bis 10.15 würde er noch warten, aber Kollege X von der Gegenseite hat keine Zeit. Streichen wir also einfach den Termin und machen einen neuen. Ich: nicht vor Dezember 2008. So lange stehe ich hier nämlich noch.

9.25 Umkehren also. Gut. Aber wie? Ausfallstraßen sind auch gesperrt. Chaos auf Gegenfahrbahn durch Unfälle.

9.44 Fahrtrichtung gewechselt. Zurück. RIchtung Bergedorf. Von dort aus dann auf die A1 und A 255 Wilhelmsburg.

9.46 Endlich wieder fahren.

9.50 Ich stehe. Navi spricht von Verkehrsstörungen. Allerdings erst jetzt. 4 km stockender Verkehr vor Dreieck Südost. Aha. Ich beginne, mir die verbleibenden M&Ms im Auto einzuteilen für die nächsten Wochen.

9.58 Quäle mich vorbei an den anderen Stockenden. Nichts Gutes auf der Gegenfahrbahn. Sieht aus, als würden die mich auf dem Rückweg nicht wollen.

10.20 Ankunft Wilhelmsburg. Also heute schon 22 km gefahren in 2 Stunden. Weiter so.

10.45 Abfahrt Wilhelmsburg Richtung Home/Büro. Da war doch noch irgendwas mit der Gegenfahrbahn.

10.50 Richtig. A 1 Richtung Lübeck ist alles zu. Stehe am Autobahnkreuz und will rechts ab. Da stehen aber noch 2.764.387 andere. Die wollen das auch. Radio spricht erneut von “stockendem” Verkehr. Hier stockt gar nichts. Wenn es wenigstens stocken würde.

10.58 Ich stehe noch immer. Links von mir rauscht der Verkehr Richtung Süden vorbei.

11.05. Gut. Ich pfeif auf das Navi (Ankunft: 11.15). Auf geht`s nach Hannover. Links an den Stockenden vorbei.

11.30 Lüneburg hat auch was.

11.55 Büro. Es geht doch nichts über einen ausgefüllten Vormittag.

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Und zu die Grenzen.

Donnerstag, 21. August 2008 | Autor: Michael

Nun ja. Von den fast verdursteten, in Teneriffa mit letzter Kraft anlandenden afrikanischen Flüchtlingen hatte ich schon gelesen… mir schwante dann aber Übles, als ich während meines Urlaubs auf Gran Canaria gleich zweimal Helikopter vor unserer Bucht kreisen sah, stundenlang (siehe dazu auch das vorletzte der Fotos hier).

Das Spiel geht also so: Hubschrauber fliegen tief über Meer und machen daher hohe Wellen. Wellen treiben die kleinen überbesetzten Nussschalen mit fast verdursteten und verhungerten Menschen an Bord auf das offene Meer zurück. Das kann dann schon mal dauern, ein paar Stunden. So verhindert man geschickt, dass die Leute überhaupt ans Ufer gelangen und Asylanträge (die sicher aussichtslos wären) stellen können.

Zum Massensterben der Afrikaner vor unseren europäischen Küsten findet man mehr auch hier.

Laut heutiger telefonischer Auskunft von amnesty ist diese Vorgehensweise bei den europäischen Regierungen allgemein bekannt – auch bei uns, aber sie wird akzeptiert. Wow. So weit sind wir also gekommen, nach Schengen soundsoviel, und bald zwanzig Jahre nach unserem “Asylkompromiss”.

Das hier sind wohl eher nur die Meldungen, die offiziell herausgegeben werden…

Ich bohr da mal nach.

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Happy Birthday Benny!

Mittwoch, 20. August 2008 | Autor: Michael

Wie feiert man einen Hundegeburtstag?

Sackhüpfen? Blinde Kuh? Hm.

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Möwenvergrämer auf Sylt dringend gesucht.

Montag, 18. August 2008 | Autor: Michael

Ich las heute morgen im Abendblatt davon und dann kam es auch noch im Radio – die Möwen auf Sylt üben schon mal für “Die Vögel II”.

“Westerland: Die Möwen gehen aggressiv auf Nahrungssuche
Im Sturzflug aufs Eis in der HandFußgänger mit Essen in der Hand müssen sich vorsehen. Die Vögel holen sich, worauf sie Appetit haben.Von Elisabeth JessenWesterland -

Eiswaffeln, Crêpes, Fischbrötchen – die Silbermöwen in Westerland auf Sylt sind keine Kostverächter. Sie fressen alles, was in der Friedrichstraße oder an der Promenade geboten wird. Und die bis zu 60 Zentimeter großen Tiere, deren Flügelspannweite bis zu eineinhalb Meter betragen kann, sind nicht zimperlich, wenn sie Appetit haben. Dann holen sie sich ihr Futter. “Ein Mann hat sich ein Eis geholt und ist losmarschiert. Daraufhin ist eine Möwe losgeflogen und hat sich das Eis gekrallt”, so die Beobachtung von Michael Colell (48), der kürzlich Urlaub auf Sylt gemacht hat. Vor Schreck habe der Mann den Rest seiner Eiswaffel fallen lassen. Die Möwen hätten schon vor der Eisdiele in der Friedrichstraße auf dem Dach gewartet. “Die nehmen die Leute richtig ins Visier”, erzählt der Grafikdesigner aus Hamburg.”

Weiter dann hier.
Also: nicht bitte mit einem Stoffdachcabrio auf “die Insel”. Wir sollten aus dem Hitchcockmovie gelernt haben.

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Songklau. Jackson Browne verklagt McCain.

Sonntag, 17. August 2008 | Autor: Michael

Und dann noch einen meiner erklärten Lieblingssongs ever. Der Rechthaber hatte bereits vor einigen Tagen inoffiziell davon erfahren, aber nun ist es endgültig nicht mehr geheim: Hier die Nachrichten dazu:

http://www.msnbc.msn.com/id/26207288/

McCain muss total dämlich sein. Jackson Browne ist seit Jahrzehnten bekennender Demokrat… das musste ja wohl in die Hose gehen. Vermutlich ist da ein Politikergehirn mehr empty gelaufen…

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Frisch gelesen.

Sonntag, 17. August 2008 | Autor: Michael

Die Sonntage dienen einem Rechthaber u.a. dazu, endlich einmal die diversen Fachzeitschriften unter die Lupe zu nehmen – ich habe, ehrlich gesagt, irgendwann den Überblick darüber verloren, welche der Postzustellungsbeamte so regelmäßig ins Büro oder ins Haus trägt. Beim Lesen der Neuen Juristischen Wochenschrift (was für Jäger und Reiter “Horse and Hound” ist – , ist für Juristen die NJW) fiel mir dann auf, dass die Überschriften des 34. Heftes überwiegend durchaus geeignet sind, auch das Interesse der Minderheit der Nichtjuristen zu wecken.

Gleich zu Beginn der Reisser: “U.Ehinger, Elternunterhalt”. Genau! Endlich hat es jemand verstanden, meine finanziellen Nöte zu delegieren: K1 und K2 müssen ran. Dann: “J.Oechsler, Die Geschichte der Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft und ihre Stellung im europäischen Gesellschaftsrecht” – fünf Seiten oder 10 Spalten darüber, warum die Deutschen sich im Urlaub daneben benehmen. Wow. Kurz darauf folgt “F. Peters, Die Leistung ohne Rechnung”. Ich rege an, den Setzfehler in der Überschrift noch schnell zu berichtigen – Verfasser meint sicher “Die Rechnung ohne Leistung” – und damit meine anwaltliche Tätigkeit. “P.Gola/C.Klug, Die Entwicklung des Datenschutzrechts”. Brauchen wir nicht zu lesen, sagt Lidl. “C.Schäfer, “Bologna” in der Juristenausbildung?” – aha. Das erklärt die Leistungen mancher Studenten und Referendare. Keinen Dauerurlaub in Italien mehr. Und nicht zu guter Letzt unser weiser Bundesgerichtshof in Mietsachen: “BGH: Farbwahlklausel in Dekorations-AGB (“hellblau”, “lindgrün”). Ich wäre für knalllila gewesen. Aber nein… auf mich hört ja wieder keiner.

Bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die Fortsetzungsgeschichte in Heft 35. Next week.

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