Jakob Dylan in der Fabrik.
Dienstag, 14. Oktober 2008 | Autor: Michael
Als heftiger Fan der sich zerbröselnden Band “The Wallflowers” zog es mich gestern abend in die Fabrik – Jakob Dylan hatte sich dort angesagt, immerhin mit einem anderen Mauerblümchen zusammen, Fred Eltringham (der meanwhile übrigens immerhin in US-Arenen für die Dixie Chicks getrommelt hatte), und weiter mit zwei in Schlips und Kragen erscheinenden (Studio-)Musikern, letztere am Bass und E-Gitarre.
Nett war es. Er spielte einige songs von seinem neuen Soloalbum, welches mir persönlich nicht sooo sehr gefällt (allerdings durch nette slide-Einlagen klangen die Stücke live besser…), aber auch, allerdings eher in ruhiger Fassung, zahlreiche Wallflowerssongs, wem es was sagt: z.B. Beautiful side of somewhere, Three Marlenas, Empire of my mind, Streetwalker). Sehr entspannt all das, wobei F1 zutreffend bemerkte, es würde sich um einen womanizer handeln, bestand das Publikum doch eher aus der jüngeren weiblichen Bevölkerungsschicht. Aus dieser kam dann auch ein requestruf (“lawyers”), allerdings mit dem Haken, dass er ins Grübeln verfiel – gibt es ein solches Lied doch nicht in seinem Repertoire. Mein Hilfeversuch (Zevon: lawyers, guns and money – auch schon von den Wallflowers gecovert) wurde ignoriert. Dann eben nicht.
Mal sehen, was denn das Abendblatt morgen dazu so von sich gibt. Das Publikum verließ zu einem Viertel den Saal vorzeitig. Das werden sicher die gewesen sein, die sich songs vom Papa erhofft hatten, aber Vergleiche mit Bob läßt Sohnemann ja nicht zu und geht lieber.
Ein Foto von ihm, aber nicht von gestern abend:

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