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Jakob Dylan in der Fabrik.

Dienstag, 14. Oktober 2008 | Autor: Michael

Als heftiger Fan der sich zerbröselnden Band “The Wallflowers” zog es mich gestern abend in die Fabrik – Jakob Dylan hatte sich dort angesagt, immerhin mit einem anderen Mauerblümchen zusammen, Fred Eltringham (der meanwhile übrigens immerhin in US-Arenen für die Dixie Chicks getrommelt hatte), und weiter mit zwei in Schlips und Kragen erscheinenden (Studio-)Musikern, letztere am Bass und E-Gitarre.

Nett war es. Er spielte einige songs von seinem neuen Soloalbum, welches mir persönlich nicht sooo sehr gefällt (allerdings durch nette slide-Einlagen klangen die Stücke live besser…), aber auch, allerdings eher in ruhiger Fassung, zahlreiche Wallflowerssongs, wem es was sagt: z.B. Beautiful side of somewhere, Three Marlenas, Empire of my mind, Streetwalker). Sehr entspannt all das, wobei F1 zutreffend bemerkte, es würde sich um einen womanizer handeln, bestand das Publikum doch eher aus der jüngeren weiblichen Bevölkerungsschicht. Aus dieser kam dann auch ein requestruf (“lawyers”), allerdings mit dem Haken, dass er ins Grübeln verfiel – gibt es ein solches Lied doch nicht in seinem Repertoire. Mein Hilfeversuch (Zevon: lawyers, guns and money – auch schon von den Wallflowers gecovert) wurde ignoriert. Dann eben nicht.

Mal sehen, was denn das Abendblatt morgen dazu so von sich gibt. Das Publikum verließ zu einem Viertel den Saal vorzeitig. Das werden sicher die gewesen sein, die sich songs vom Papa erhofft hatten, aber Vergleiche mit Bob läßt Sohnemann ja nicht zu und geht lieber.

Ein Foto von ihm, aber nicht von gestern abend:

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Happy sleepless nights, folks.

Freitag, 19. September 2008 | Autor: Michael

Jordan und Jodi Zevon sind Eltern geworden. Spät, aber endlich hat es geklappt. Auch auf diesem Wege die besten Grüߟe und Wünsche nach L.A. Und an Willow Zevon – “this girl”:

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Dies ist eine offizielle Beschwerde.

Freitag, 19. September 2008 | Autor: Michael

Gerichtet an eine Band, die es wagt, das europäische Festland bei ihrer Tour offenkundig auszulassen.

Könnte wirklich ein langer Dezember werden.

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Tondern again.

Sonntag, 7. September 2008 | Autor: Michael

Auch dieses Jahr wieder, das wirklich einmalige Folkfestival im südlichsten Südsüden von Danmark. Einige Bilder vom songwritercircle, Sonntagnachmittag vor einer Woche.

Bruce Guthro, durch den Nachmittag führend, Geburtstagskind:

Justin Townes Earle:

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Stets zu Guthros Füßen:

J.P. Cornier. Er trinkt bis zu 60 Biere am Tag. Sagt er.

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Madison Violet (sie treten am 28.9. in Norderstedt im Music Star auf, btw):

Guthro, mit Eivö

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Happy Birthday Bruce.

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Michael

Neinnein, nicht Herr Springsteen.

Bruce Guthro hat heute Geburtstag, und wir waren in Tondern live dabei. Fotos vom Songwritercircle mit Guthro und anderen vom heutigen Nachmittag folgen später. Einstweilen hier nur der Text von “Falling“, ein wunderschönes Lied, in dem es um die versuchte Kontaktaufnahme eines Vaters mit dem von ihm verstoßenen Sohn geht, nach 20 Jahren.

I will be in town tomorrow
Would you meet me at the station?
There is something I would
Like to talk to you about
It’s just this thing that has
Been on my mind forever
And I was hoping
We could find a way to work it out

By the way, this is Martin
Just in case you have forgotten what I sound like
Yeah, it’s been a long, long time
They say that absence makes the heart grow fonder
Well anyways, I’d like to see you if you don’t mind

The night the Blue Jays won the pennant
I was sitting in the second row
And I thought of you all throughout the game
And how we’d curl up on the sofa on a Friday night
And holler at the players
Like they could hear what we were sayin’

Look I’m sorry if I hurt you
And I’m sorry that I left
As of late it seems I’m sorry all the time
And wishing wells and shooting stars
Have been my friends
And I have come to realise
That all the fault was mine

And I am falling into a world I can’t decribe
And I am calling cause I’d like to say goodbye

Hey, I will be in town tomorrow
Could you meet me at the station
If it’s just to see your face
As the train pulls through
I just want to see you laugh or cry
Or shake your head at me
I just want to see, what 20 years has done to you

See I have nothing left to lose
And no time left to choose
If I should let this deadly silence carry on
Twenty years or twenty days is far too long
For two people who once held each other in their arms

Will you take me by the hand and say you understand
Or will you want to drive me down onto my knees
These are chances I must take and I know I must not forsake
Your right to do and feel just what you please
But I don’t have alot of time to right the wrongs I left behind
To undo all the damage I have done
So I’m calling you to ask for your forgiveness
Is that so much to ask
Of your son

I will be in town tomorrow
Could you meet me at the station?
There is something I would like to talk to you about.

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Liebe hinter dem Stadion.

Freitag, 29. August 2008 | Autor: Michael

Wie wirkt ein Mann, der stundenlang grinsend den Rasen mäht, auf seine Mitmenschen? Eher abnorm.  Also fern von jedem Normalsein.

Schuld ist dann mein Itouch, auf dem sich u.a. Marc Cohn tummelt. Der hat 2005 eine phänomenale LiveCD aufgenommen, die mal wieder in Deutschland kaum erhältlich ist. Dieser Mann ist witzig. Ich bin schon lange ein Fan von dem, was Musiker zwischen den songs zum Besten geben. Cohn übertrifft alles. Nicht nur zwischen den songs – nein, seine Kommentare zu Van Morrison in “Dig down deep” sind einfach grandios. Beispiel: Da Van the man es in einem seiner älteren songs bevorzugte, Liebe hinter einem Stadion zu machen -

So hard to find my way,
Now that I’m all on my own.
I saw you just the other day,
My how you have grown,
Cast my memory back there, Lord
Sometime I’m overcome thinking ’bout
Making love in the green grass
Behind the stadium with you
My brown eyed girl
You my brown eyed girl


- greift sein “Schüler” Cohn das latürnich auf und teilt dem geneigten Hörer mit, dass er mit 11 Jahren genau wusste, was er, Cohn wollte, nämlich “I was only eleven years old when I heard that but I knew I wanted to ‘make love behind the stadium€™.

An anderen Stellen fordert er dann die Zuhörer auf, sich wieder auf Van berufend, Liebe im hohen Gras zu machen (“make love in the tall gras”) – aber halt wieder hinter diesem Stadion.

Wo ist dieses verdammte Stadion?

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Songklau. Jackson Browne verklagt McCain.

Sonntag, 17. August 2008 | Autor: Michael

Und dann noch einen meiner erklärten Lieblingssongs ever. Der Rechthaber hatte bereits vor einigen Tagen inoffiziell davon erfahren, aber nun ist es endgültig nicht mehr geheim: Hier die Nachrichten dazu:

http://www.msnbc.msn.com/id/26207288/

McCain muss total dämlich sein. Jackson Browne ist seit Jahrzehnten bekennender Demokrat… das musste ja wohl in die Hose gehen. Vermutlich ist da ein Politikergehirn mehr empty gelaufen…

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Denmark calling

Dienstag, 1. Juli 2008 | Autor: Michael

Auch in diesem Jahr findet in Tondern das Folk Festival statt; vom 28. – 31. August. Näheres dazu

hier.

Ich mag ja Festivals gar nicht – aber dieses ist eine Ausnahme. Tolle Atmosphäre, gutes Essen, Menschenmassen, die sich in Grenzen halten – letztes Jahr war es richtig schön. Bin also wieder dabei, jedenfalls einen Tag. Und wie man hört, wollen sich sogar einige anschließen.

Leider kann man sich nicht teilen – die Konzerte am Sonntag um 13.00 sind beide hochinteressant. Hm.

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Springsteen in Hamburg

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor: Michael

“Deutschland – Portugal – drei – zwei – unglaublich” waren seine Begrüßungworte in der HSH Nordbank Arena gestern abend. Danach standen geschätzte 50.000 Fans Kopf. Ein grausamer Sound… aber wen stört es? Ich kann mich nicht erinnern, jemals so tief beeindruckt und aufgewühlt ein Konzert verlassen zu haben. Komisch… denn viel Neues gab es ja nicht wirklich, und dass Fastsechzigjährige drei Stunden ohne Pause wie Mittzwanziger spielen würden wusste ich ja auch schon vorher. Es lag wohl daran, dass ich mit fast jedem song, vor allem denen aus den Siebzigern, irgendetwas sehr Persönliches verbinde…. keine Ahnung. Jedenfalls hallte noch lange, nachdem die Bühne schon fast geräumt war, der Refrain aus “Badlands” im Stadion nach. So 25.000 wollten nicht gehen… und sangen einfach weiter.

Die Setlist:

Out in the Street
Radio Nowhere
Promised Land
Prove it all Night
Spirit in the Night
Something In The Night
Held up without a Gun
Atlantic City
Gypsy Biker
Because the Night
She’s the one
Living in the Future
Mary’s Place
Hungry Heart
Sherry Darlin’
I’ll Work for Your Love
Incident on 57th street
The Rising
Last to Die
Long Walk Home
Badlands
Seven Nights to Rock
Rosalita
Born to Run
Dancing in the Dark
American Land.

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Um 13.30 rief Anna an.

Montag, 2. Juni 2008 | Autor: Michael

Eigentlich wollte ich ja gestern abend in Ruhe meine Gartenfeier mit 30 Erwachsenen, 25 Kindern und 6 Hunden (Reihenfolge der Aufzählung beliebig) ausklingen lassen.. und mich etwas erholen. Und nicht zu Jethro Tull Konzert in den Stadtpark – hatte nicht einmal eine Karte. Aber dann…. Frau McElligott war in Wentorf zu Besuch bei der Großtante und sorgte für Aftershowtickets für friends and family… und so kam ich dann (spät!) im Stadtpark an und erlebte den mittlerweile 60jährigen Ian Andersen und seine Band mit anderen 4000 Besuchern live. Schon ziemlich gut, der Herr an Querflöte.

Nicht von gestern abend, aber recht eindrucksvoll find ich auch von ihrer letzten gemeinsamen Tour in England:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=URZcfKS5JPY&feature=related[/youtube]

Falls der link zu Anna nicht geht.. vielleicht geht dieser.

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