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Warum strahlt Herr Oettinger?

Freitag, 14. November 2008 | Autor: Michael

Hamburger Hauptbahnhof, Bahnhofsvorplatz, Parkplatz, vor einigen Monaten. Wir tauschen Kinder aus, auf dem Parkplatz, zwei gehen, zwei kommen. Neben kmVolvo parkt eine dunkle Limousine. Die Beifahrertür wird mit Schwung aufgestoßen. Viel Schwung. Macht nix. Denn an der Tür steht ein strahlender baden-württembergischer Ministerpräsident. Kann nicht sein, denke ich. Wo sind Bodyguards? Hubschrauber? Nochmal hingeguckt. Nein, es isser. Hatte ihn grad kurz zuvor in einer Talkshow gesehen (Fliege?). O.k. Ich lächele zurück. Das halte ich ob der Situation für angemessen (wäre das mit der Volvotür nicht gewesen, hätte ich auch gestrahlt).

Herr Oettinger strahlt weiter. Es erscheint eine junge blonde Dame. Die strahlt auch. Beide strahlen mich an. Gut. Ich gebe zu erkennen, dass ich ihn erkannt habe und nicke höflich (lächelnd, nicht strahlend). Murmele was von “Macht nix mit der Tür, da ist sicher nix passiert”. Herr Oettinger nickt, strahlt und wendet sich strahlend der blonden Dame zu. Ich suche weiter verzweifelt nach Bodyguards. Die sind bekanntlich zur Schadensabwehr da und hätten vielleicht auch die Türkollision verhindert. Egal. Bei so viel Glück kommt es darauf dann auch nicht an.

Beide steigen in die Limousine. Herr Oettinger nickt mir zum Abschied zu. Und fahren davon. Ich suche noch immer den Hubschrauber. Vergebens.

Schnitt.

Heute. Das Hamburger Abendblatt berichtet von Herrn Oettinger und seiner “neuen” Beziehung zu einer Hamburger PR-Frau. Sie kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Komisch. Und BILD weiß sowieso alles. Mit Foto:

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Der Boss will sein Land zurück. Morgen.

Montag, 3. November 2008 | Autor: Michael

Na, mal sehen ob das klappt.

Springsteen spielte vor 80.000 Leuten in Cleveland, für Obama.  Und er rief “Ich will mein Land, meinen Traum, mein Amerika zurück.”

Da hat Obama dann wohl viel zu tun. Irgendein Bauchgefühl sagt mir, dass es gefährlich wird für ihn. Ein Nichtweisser. In den USA. Der das Bad in der Menge liebt. Und dann noch ein Demokrat. Da gab es in der amerikanischen Vergangenheit schon so einige erfolgreiche Attentate. Denn das, mit dem Traum und dem Land, hat viele alptraumhafte Züge (Waffen; Diskriminierung usw.). Die Wahl ist nur die erste Hürde, das Überleben die zweite.

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