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Archiv für die Kategorie » Unmenschliches «

Halloween und neue Mandate.

Montag, 27. Oktober 2008 | Autor: Michael

Bald ist es wieder so weit. Am 31.10. gehen wieder Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus. Was früher noch ganz lieblich anzusehen war, artete im Laufe der letzten Jahre immer mehr aus. Ich werde mich am 31.10. abends also verbarrikadieren, die Hunde noch schärfer machen als sie ohnehin schon sind, die WasserPistolen bereit halten und verteidigen was zu verteidigen gilt. Nämlich sämtliche Süßigkeiten im Hause, und das Leben sowieso.

Mittlerweile finden sich im Netz auch andere Ratschläge, wie etwa dieser:

“Der weltgewandte und gebildete Mitteleuropäer schaltet daher am Abend des 31. Oktober sämtliche Lampen aus und öffnet unter keinen Umständen die Haustüre. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Geld und Nahrungsmittel. Auch wenn man die kleinen Loser nicht mehr singen und schreien hört, empfiehlt es sich, noch einige Minuten mit angehaltenem Atem und ohne Licht zu warten, um sicherzugehen, dass sie sich auch tatsächlich verpisst haben.”  (http://www.stupidedia.org/stupi/Halloween)

Vielleicht sollte ich gleich Visitenkarten verteilen. Spätestens wenn es nach “Süߟes oder Saures” mancherorts nichts Süߟes gibt, werden manche kids das Spiel “wie praktiziere ich perfekt räuberische Erpressung” so lebensnah spielen, dass einige Bewohner sich wünschen, Halloween hätte es wie vieles andere was so über den Großen Teich schwappte nie gegeben.

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Und zu die Grenzen.

Donnerstag, 21. August 2008 | Autor: Michael

Nun ja. Von den fast verdursteten, in Teneriffa mit letzter Kraft anlandenden afrikanischen Flüchtlingen hatte ich schon gelesen… mir schwante dann aber Übles, als ich während meines Urlaubs auf Gran Canaria gleich zweimal Helikopter vor unserer Bucht kreisen sah, stundenlang (siehe dazu auch das vorletzte der Fotos hier).

Das Spiel geht also so: Hubschrauber fliegen tief über Meer und machen daher hohe Wellen. Wellen treiben die kleinen überbesetzten Nussschalen mit fast verdursteten und verhungerten Menschen an Bord auf das offene Meer zurück. Das kann dann schon mal dauern, ein paar Stunden. So verhindert man geschickt, dass die Leute überhaupt ans Ufer gelangen und Asylanträge (die sicher aussichtslos wären) stellen können.

Zum Massensterben der Afrikaner vor unseren europäischen Küsten findet man mehr auch hier.

Laut heutiger telefonischer Auskunft von amnesty ist diese Vorgehensweise bei den europäischen Regierungen allgemein bekannt – auch bei uns, aber sie wird akzeptiert. Wow. So weit sind wir also gekommen, nach Schengen soundsoviel, und bald zwanzig Jahre nach unserem “Asylkompromiss”.

Das hier sind wohl eher nur die Meldungen, die offiziell herausgegeben werden…

Ich bohr da mal nach.

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