Immer vier.
Freitag, 25. September 2009 | Autor: Michael
Vor allem in mediterranen Ländern kennt man das Bild – ältere Herren, die auf einer Bank sitzen, meist an einer Promenade oder Kirche und sich mit dem Begutachten der Passanten die Zeit vertreiben. Welcher Asterixleser kennt nicht die geniale Szene der vier auf einem Baumstamm sitzenden Greise, die sich eingehend über die verwandtschaftlichen Geschehnisse der Dorfbewohner unterhalten (hier übrigens in etwas abgewandelter Form wiederzufinden).
Zu meiner Überraschung gibt es das auch in den kühleren Gefilden. In Irland etwa scheint das auch eine übliche Angewohnheit der Ureinwohner zu sein. Aber warum sind es eigentlich immer vier?



Ganz klar, je mehr Personen desto höher der Lästerfaktor.
Das ist die Boygroup-Regel: Eine Gruppe muss aus vier Personen bestehen, nämlich dem Rebellen, dem Mädchenschwarm, dem Klugen und dem Nesthäkchen.
Vlt. braucht man überall für das jeweils beliebteste Kartenspiel vier Leute
Die müssen zu viert sitzen.
Allein kann man schlecht lästern, zu zweit könnte man sie für schwul halten, zu dritt ist auch doof, weil keiner die Skatkarten dabei hat.
Allein ist es langweilig.
Zu zweit könnte man für ein Männerpärchen gehalten werden und das wollen die zwei nicht,
Zu dritt könnten sie Skat spielen, aber der eine hat die Karten zu Hause vergessen.
Zu viert können sie sich gegenseitig besser ins Wort fallen.