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Männlicher ReNo.

Mittwoch, 28. Januar 2009 | Autor: Michael

Bei uns hat sich ein männlicher Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter beworben. Jung.

Er wäre der einzige unter einer Vielzahl weiblicher Kolleginnen.

Hindert mich dieses AGG daran, Bedenken zu haben?

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Thema: Berufliches

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Keine Kommentare

  1. 1
    Susi 

    Ist er hübsch?

  2. 2
    doppelfish 

    Kannst ihn ja zu Susi schicken. Als männliche Tippse, quasi. Also, wenn er den dort gestellten Ansprüchen genügt :)

  3. 3
    Michael 

    @Susi: Schon die Antwort auf diese Frage könnte mir ein Verfahren einbringen.:-P

    Unterstelle mal, ich kann es aufgrund eines Fotos nicht beurteilen. Und nun?

  4. 4
    Michael 

    @doppelfish: da wäre er unterfordert.

  5. 5
    Susi 

    ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass er die Krankheitsquote bei den Damen senkt. :-)

  6. 6
    Michael 

    Ja. Die Krankheitsquote vielleicht.

  7. 7
    juf 

    Ja, was denn nun! Krieg ich den Job oder nicht?

  8. 8
    Michael 

    Ach herrjeh. Der Herr Fitz. Ich fürchte, ich werde Ihre Bewerbungsunterlagen mit dem üblichen Standardsatz zurücksenden. Vielleicht füge ich noch “Vergrämer, bleib bei deinen Tauben” hinzu.

  9. 9
    Johannes 

    Bestehen Bedenken oder Hoffnungen, dass er den Schriftsätzen und der Kanzleikommunikation eine sehr homosexuell gefärbte Note gibt?

  10. 10
    Michael 

    Nun, nicht unbedingt. Äh. Ist dies ein Kriterium?:-)

  11. 11
    MaxR 

    Ihr seid so gemein!

  12. 12
    Michael 

    Nein, nur vorsichtig.:-)

  13. 13
    Consigliere 

    Das AGG hindert vielleicht nicht, Bedenken zu haben. Es sollte einen aber hindern, diese auch in der Ablehnung kundzutun ;)

  14. 14
    ballmann 

    K2 hatte mal einen Kindergärtner.
    Der wurde von allen abgöttisch geliebt

  15. 15
    Michael 

    @Consigliere: Ebendrum. Ich denke (nur) also bin ich.

    @ballmann: Sehen Sie! Sehen Sie! :-)

  16. 16
    Consigliere 

    Hoffentlich haben Sie nicht zu laut gedacht. Es soll ja Bewerber geben, die sich im Internet über potenzielle zukünftige Arbeitgeber informieren.

  17. 17
    Michael 

    Noch ist ja nichts passiert. Habe ja nur gefragt, ob das AGG mich am Denken hindert. Das darf ich doch wohl noch…

  18. 18
    Consigliere 

    Das sollen Sie sogar :) Ich persönlich hätte die Befürchtung, dass ein frustrierter Bewerber die in der eventuellen Ablehnung aufgeführten (zulässigen) Gründe für vorgeschoben hält und hier angestellte Überlegungen für die wahren Gründe. Aber was mache ich mir Ihre Gedanken :D
    Jedenfalls werde ich mich vor Lachen auf dem Boden kugeln, wenn Sie hier demnächst eine Schwangerschaftsvertretung suchen…

  19. 19
    Michael 

    Ach, hier werden ja keine Überlegungen angestellt, oder? :-) Und hiermit stelle ich offiziell fest, dass ich niemals Männer gegenüber Frauen benachteiligen würde. Wo käme ich denn da hin. Ts.

  20. 20
    Consigliere 

    http://der-rechthaber.de/index.php/2009/01/mannlicher-reno/#comment-1439 liest sich, als hätten Sie Überlegungen angestellt, die sich aus der Konstellation “einziger Mann, jung, unter einer Vielzahl weiblicher Kolleginnen” ergeben. Aber da habe ich mich wohl geirrt. :)

  21. 21
    Michael 

    Neinnein. Allein aus der Ablehnung der Bewerbung des Herrn Fitz könnte man etwas herauslesen. Aber ein Taubenvergrämer passt nun wirklich nicht in dieses Büro. Vor allem nicht er. Auch wenn ich seine Bücher kaufe.:-P

  22. 22
    Ulla 

    ICH würde ihn einstellen. – In der Annahme, dass es wieder ein Kapitel in meinem Buch “Lebens- und Berufserfahrung” gibt. Langweilig wird das sicherlich nicht.

  23. 23
    Consigliere 

    Wir halten fest: nichts läge Ihnen ferner, als einen Bewerber allein aufgrund des Geschlechts abzulehnen. Im Gegenteil könnte ein männlicher Mitarbeiter geeignet sein, das Betriebsklima und die Motivation der Kolleginnen deutlich zu verbessern und würde der Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann im ReNo-Arbeitsleben dienen. Wenn also trotzdem eine Ablehnung erfolgt, dann allein, weil fachlich geeignetere Bewerber(innen) vorhanden waren. Habe ich das so richtig verstanden? :)

  24. 24
    Michael 

    @ Ulla Möchten Sie seine Bewerbungsunterlagen – nach Zustimmung des Bewerbers und möglicher Ablehnung hier – zugesandt erhalten? :-)

    @ Consigliere Perfekt. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

  25. Ich denke, nicht das AGG hindert Sie. Sie haben nur Bedenken, er könne der Hahn im Korb sein :D

  26. 26
    Ulla 

    Was sagt denn die Damenwelt von der Bewerbung? Zählen da evtl. eher die optischen Vorzüge? ;-)

  27. 27
    doppelfish 

    Ulla: Neinneinneinneinneinneinneindoch.

  28. 28
    Ulla 

    Also, … wenn er optisch einiges hergibt … ;-) Warum nicht!?!?! ;-) Könnte glatt eine Bereicherung sein zwischen all den angestaubten Akten … (“Welch Glanz in unserer Hütte!”)

  29. 29
    Michael 

    Gut. Ich merke schon, ich lasse hier lieber nicht abstimmen.

  30. 30
    Ratatök 

    Ich verstehe bereits die Grundfrage nicht.
    Warum soviel Aufhebens ob eines männlichen ReNo?
    Ich sitze vor einem PC,
    die Gasheizung ist an,
    das Licht brennt und
    die Zeitung erscheint mit dem Datum 29.01.1800.

    Ups, ja, stimmt, wird sind ja noch in der männlich geprägten Vorzeit. Da kann so etwas ja nicht sein, weil so etwas nicht sein darf…

    Ehrlich, ob männlich oder weiblich, die Qualität muss stimmen. Und das erscheint mit geschlechtsneutral :-)

  31. 31
    Susi 

    klar – aber das Umfeld muss doch auch passen, sonst nützt die ganze Qualität nix. Oder? :-)

  32. 32
    mausi 

    ich würd ja einfach den/die bewerberIn nehmen, der die größte fach- und sozialkompetenz aufzuweisen hat…

  33. 33
    Michael 

    Wenn es alles so einfach wäre. Was, wenn das vorhandene weibliche Personal etwa grundsätzlich vielleicht keinen männlichen Kollegen wollen würde?

    Mausi – waren Sie nicht im Dschungelcamp oder sind meine Quellen falsch? :-) ))

  34. 34
    Ratatök 

    Das ist doch das eigentliche Problem. Frauen wollen keine Männer, welche die gleichen fachlichen Qualifikationen aufweisen (oder, mitnichten, bessere :-) ).
    Aber Ihr Büro scheint demokratisch organisiert, wenn das – weibliche – Personal offensichtlich Mitbestimmungsrechte hat.
    Ich versuchte auch einmal, ein Pferd von hinten aufzuzäumen…

  35. 35
    Susi 

    Nur der Vollständigkeit halber: Ich bin kein weibliches Personal. :-)

  36. 36
    Michael 

    Ach, wir sind einfach nur nett und berücksichtigen alle Interessen.:-)

  37. 37
    Ratatök 

    Ein schöner Schluss :-)

  38. Nun, wir hatten und haben bei uns auch männliche – qualifizierte – Schreibkräfte. Ist komisch, aber man gewöhnt sich dran.

  39. 39
    Michael 

    Tina, laut Ratatök war doch schon Schluß. :-)

  40. 40
    Kay 

    Verstehe das Problem nicht. Bin männlich, ReNo und hochqualifiziert. Nur, weil ich in diesem Job eine Minderheit darstelle, bin ich weniger gut in diesem Job als die Damen?? Also dem Betriebsklima hat meine Anwesenheit bislang alles andere als geschadet…

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