Rom.
Montag, 15. September 2008 | Autor: Michael
Der von mir hochverehrte (das soll was heißen…) Herbert Rosendorfer hat ein weiteres Büchlein üer Rom auf den Markt gebracht, allerdings in neuer, verbesserter Auflage:

Ich habe es in nur einer Stunde verschlungen und in Erinnerungen an den letzten Romurlaub (April) geschwelgt. Kann man Heimweh eigentlich auch nach einer Stadt bekommen, in der man nie gelebt hat, in der man sich aber mehr zu Hause fühlt als in seiner Geburtsstadt?

Allein die Brunnen.



Und die Katzen. Rosendorfer verweist übrigens dankenswerterweise ebenfalls auf die einmalige Einrichtung am Largo Argentina, das Katzenasyl in der Stadt schlechthin, und auf die wunderbaren ehrenamtlichen Helfer dort. Bei meinem 2. Romaufenthalt, 1995, war die betreute Einrichtung gerade gegründet worden und sie wächst und gedeiht. Mehr bei http://katzeninrom.gmxhome.de/



(ziemlich exakt hier wurde übrigens Cäsar gekillt).
Übrigens: allen Vorurteilen zum Trotz ist Rom sooo teuer nicht. Bei expedia.de fanden wir eine hervorragende Unterkunft in Trastevere, nur 5 Straßenbahnminuten vom Zentrum entfernt, und die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr günstig. Und ich kann mich nicht erinnern, mit 4 Personen schon einmal unter 60 Euro so hervorragend gespeist zu haben: 4 Gänge inkl. aller (hicks) Getränke satt. Trastevere, einmal mehr (dort nur nicht als AS sondern als Laziofans outen…).
Achja… und das beste Eis der Welt gibt es nur bei Giolitti:
.
Es ist schwer, Abschied zu nehmen, schreibt Rosendorfer. Recht hat er.



Die Schildkröte. Ich würde, wenn, wegen der Schildkröte hinfahren – die ist hinreißend.
Hm. Hm.
Sie – die Schildkröte – ist von Bernini, 350 Jahre alt (Piazza Mattei). Bernini ist in Rom überall gegenwärtig. Nicht nur in Schildkrötenform. Und nix hm.
Pöh.
Ja, architektonisch hatten die Römer so einiges auf dem Kasten.
Kennen Sie die TV Serie “Rom”? Die fand ich unglaublich fesselnd und spannend.
Ja, hab ich aber nie geguckt; wahrscheinlich noch zu meiner abendlichen Arbeitszeit.
Es sind so viele Dinge, die Rom ausmachen. Es beginnt beim Geruch der Stadt morgens (o.k. – nicht die Abgase) und endet in der grünen Farbe des Tibers im Frühling.
“Kann man Heimweh eigentlich auch nach einer Stadt bekommen, in der man nie gelebt hat, in der man sich aber mehr zu Hause fühlt als in seiner Geburtsstadt?”
Oh ja, das kann man, Michi. Hab ich andauernd.
Also, die Katzen würde mich überzeugen… *g*
Und ja, die Sache mit dem Heimweh kenne ich nur zu gut.
Bei mir ist es nicht so spektakulär. Ich habe mich vor 8 Jahren Hals über Kopf in Lüneburg verliebt und es wird mit jedem Besuch “schlimmer”
Es hält an. Ich geb mal Signal wenn es vorbei ist.