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Schnee und das Oberlandesgericht.

Donnerstag, 12. Februar 2009 | Autor: Michael

Dienstag, OLG Schleswig. Termin auf 9.30 anberaumt. Seit dem frühen Morgen fällt Schnee. Aus Hamburg und Schleswig-Holsteins tiefstem Südosten reisen an: zwei Anwälte, drei Parteien. Die Straßenverhältnisse sind grausam. Der Rechthaber sitzt um 7.00 Uhr im Auto.

9.25 Uhr in Schleswig. Parteien und Anwälte sind da. Alle schauen sich gleichsam verwundert an – sie haben es geschafft, trotz dicker Schneeflocken, Unfälle auf der Autobahn, 30 km/h zeitweise.

9.30 Uhr in Schleswig. Der Vorsitzende ruft die Sache auf. Wir sollen gleich sitzenbleiben. Der Wagen eines beisitzenden RIchters springt nicht an. Er soll jetzt mit dem Zug kommen, offenbar aus Kiel. Beginn der Sitzung: frühestens 10.15 Uhr.

Kommt vor, sicher. Schade nur, dass das Land offenbar nicht einmal genug Geld hat, den Beisitzer angemessen zu vergüten, so dass er sich ein fahrtüchtiges Auto leisten kann, dem Beisitzer eine Taxifahrt zu spendieren.

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Thema: Berufliches, Menschliches

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Keine Kommentare

  1. 1
    doppelfish 

    War ja auch nicht zu erwarten, bei den sommerlichen Temperaturen gerade.

  2. 2
    Malte S. 

    Dann hoffe ich aber, dass der Beisitzer nahe am Bahnhof gewohnt hat – so wie die Busse am Dienstag durch den Schnee aus dem Takt gebracht wurden wäre, hätten sie auch noch länger warten können…
    Dafür wars um die Uni rum ziemlich friedlich (von Schneeballschlachten abgesehen).

  3. 3
    Susi 

    War bestimmt kein bayrisches Auto. ;-)

  4. 4
    Aquii 

    Daran ist nur der Beamtenstatus schuld, bin ich fest von überzeugt ;)

  5. 5
    ballmann 

    und, wann ist er gekommen ?

  6. 6
    Michael 

    Ach so. Nun, er kam dann auch 45 Minuten später. Allerdings mit einer roten Birne. Ich fürchtete Schlimmstes.

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