Home

Springsteen in Hamburg

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor: Michael

“Deutschland – Portugal – drei – zwei – unglaublich” waren seine Begrüßungworte in der HSH Nordbank Arena gestern abend. Danach standen geschätzte 50.000 Fans Kopf. Ein grausamer Sound… aber wen stört es? Ich kann mich nicht erinnern, jemals so tief beeindruckt und aufgewühlt ein Konzert verlassen zu haben. Komisch… denn viel Neues gab es ja nicht wirklich, und dass Fastsechzigjährige drei Stunden ohne Pause wie Mittzwanziger spielen würden wusste ich ja auch schon vorher. Es lag wohl daran, dass ich mit fast jedem song, vor allem denen aus den Siebzigern, irgendetwas sehr Persönliches verbinde…. keine Ahnung. Jedenfalls hallte noch lange, nachdem die Bühne schon fast geräumt war, der Refrain aus “Badlands” im Stadion nach. So 25.000 wollten nicht gehen… und sangen einfach weiter.

Die Setlist:

Out in the Street
Radio Nowhere
Promised Land
Prove it all Night
Spirit in the Night
Something In The Night
Held up without a Gun
Atlantic City
Gypsy Biker
Because the Night
She’s the one
Living in the Future
Mary’s Place
Hungry Heart
Sherry Darlin’
I’ll Work for Your Love
Incident on 57th street
The Rising
Last to Die
Long Walk Home
Badlands
Seven Nights to Rock
Rosalita
Born to Run
Dancing in the Dark
American Land.

Tags »

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Musikalisches

Diesen Beitrag kommentieren.

Keine Kommentare

  1. 1
    Susi 

    wäh. Ich will auch mal ein tolles Konzert sehen. Ich habe da echten Nachholbedarf.

  2. 2
    Michael 

    Diese Konzerte wirken ja völlig unterschiedlich.. für die soundfreaks war es sicher nix. Aber wer mit Springsteen und seinen ersten Alben aufgewachsen ist, für den war es einfach grandios; es ist wirklich eine Art “coming home”.

    Und Amerikaner kommen doch lieber nach Bavaria als nach Restdeutschland.. insofern…

  3. 3
    Wolfgang 

    Neid!
    Muss ein Super-Konzert gewesen sein. Es ließ den Redakteur der “Kieler Nachrichten” zu folgendem Satz hinreißen:
    “Verlierer und Verlassene sind bei Springsteen stets das Substrat, das den Boden bedeckt, wenn die Stimme der Blue-Collar-Arbeiter die Liebe und das Leben seziert, aus ihren Fragmenten poetische Bilder zeichnet.”
    Hoffe, die poetischen Bilder vom Boss sind stimmiger ;-)

  4. 4
    Michael 

    Lol… oh je, die KN braucht dringend Texterinnen.:-)

    Hans-Uwe fand es gut, allerdings nicht soooo doll, vor allem wegen des wirklich mäßigen Sounds. Nun ja. Ein Banjo hätte man nicht gehört.. :-)

    Requests beim Boss sind ja auch eher selten.. und ab song Nummer 5 gab es dann fast nur noch ein Wunschkonzert. Wow.

Kommentar abgeben

google