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Telefonnotiz.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 | Autor: Michael

Mal wieder. So am Tag, mit verschiedenen Anrufern, sicher zwei bis drei Mal.

“Herr W. bittet um Rückruf. Privat.”

Den Trick kenn ich. Ob es Frau S. , Herr B. oder Herr W. oder wer auch immer ist… im Regelfall ist der erste Satz privat. Dann kommt “Ach sach mal, ich hab da noch ´ne Frage…” Und dann wird es weniger privat. Mehr rechtlich, sozusagen.

Ich arbeite ja durchaus pro bono, oh doch. Aber nicht diese kaschierten “Privat”-Anrufe bitte… das durchschaue ich dann doch. Noch.

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Thema: Berufliches

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Keine Kommentare

  1. 1
    Tina 

    Hier traut sich keiner zu kommentieren. Hat auch was. Wie gut, dass ich immer nur professionell anrufe.

  2. 2
    doppelfish 

    Och Menno, nur zwei Minuten!

  3. Das wird ja immer schlimmer! Erst beantworten Sie alten Damen auf der Straße keine Fragen, jetzt nicht mal mehr am Telefon 8-O
    Tstststs :D

  4. 4
    Susi 

    Was heißt noch? Dass du demnächst privat bemäntelte Juristerei-Fragen wieder beantworten wirst? :-)

    Ich ruf ja ohnehin kaum an, mich kannst du nicht meinen.

  5. 5
    Biggi 

    Das ist sicher ein Problem in jeder Branche.
    Manche sind mehr, manche weniger betroffen.
    Ich gebe meinen Freunden gern von dem, was ich habe oder kann, was sie nicht haben oder können. Aber nur dann, wenn sie mich explizit und geradeheraus danach fragen. Dieses “ach übrigens – kannst du mal eben-Spiel” spiele ich nicht mit.

  6. 6
    Michael 

    Ach mich nervt nur diese Heuchelei – irgendein Schachfreund, von dem man irgendwie 2 Jahre nix mehr gehört hat, ruft unter einem Vorwand an… oder ein Nachbar, der sich intensiv nach dem Wohlergehen erkundigt, um dann “bei dieser Gelegenheit” sein Fällchen loszuwerden. Dann sollen sie es halt gleich sagen. So. :-)

  7. 7
    Biggi 

    Ja lieber Michael, sag dich doch. Du hast Recht! Bist ja auch ein Rechthaber ;-)

  8. 8
    Tina 

    Ich verstehe euch! Aber ich überlege, ob es wirklich so viel besser ist, wenn einer nach nölfunddrölfzig Jahren anruft und geradheraus sagt: “Ich hätte von dir gern eine kostenlose Einschätzung zu diesem Fall: …” oder “Ich spar mir den Smalltalk und möchte von dir eigentlich einen neuen Text für meine Startseite.” Gefiele mir spontan jetzt auch nicht.

    Ich kann mich bei Rechtsfragen auch immer schwerlich zurückhalten, vor allem bei Gegebenheiten, die sich mir einfach nicht erschließen, wo mein Frage- und Forschergeist aktiv wird. Zum Beispiel, wenn Vergleichssummen immer Bruttobeträge sind. Immerhin reduziert das einen solchen Betrag gleich gern mal um knapp 20 %, wenn es nicht um Künstlerisches geht. Jetzt mal nur als Beispiel. :-)

  9. 9
    Michael 

    Och doch. Wäre ehrlicher. Sonst soll er es halt lassen. Oder fragen ob es was kostet. Ich mach es dann ja doch sowieso wieder umsonst… :-)

  10. 10
    Tina 

    Ah ja, da ist was dran. :-)

  11. 11
    Niels 

    Beim nächsten gemeinsamen Abendessen eine Vergütungsvereinbarung unterschreiben lassen. ;-)

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