Wer versteht etwas von Rückwärtsgeschichten?
Montag, 11. August 2008 | Autor: Michael
Bitte melden.
Denn ich tue es nicht. Gerüchte besagen, dass ich berufsmäßig etwas mit Logik zu tun haben soll. Und Rückwärtsgeschichten (in der Folge RWG genannt) auch. Aber wir, die Geschichte und ich, harmonieren nie so wirklich.
Nun gut. Wenn ich mich an die Bekundung von k1 halbwegs erinnere, so geht die eine RWG in etwa so (Achtung: banales Denken ist nicht erlaubt):
Mann liegt an einem ca. 3 km langen Strand. Mann ist tot. Hat fast keinen nicht gebrochenen Knochen mehr im Körper. Strand befindet sich unmittelbar vor hohen Klippen. Was ist passiert?
(Anm. des Verf.: Lösung nahm knapp 45 Minuten des Deutschunterrichtes einer Quinta in Anspruch. Geschlossene Fragen sind erlaubt. Und nein: Mann ist nicht von Klippen gefallen/geworfen worden).


Das kann man lernen: Man muss die Romane von Dorothy Sayers lesen, da wird man in die entsprechende Denke wunderbar eingeführt. Man sollte aber die “9 Taylors” zuletzt lesen, weil das das allerallerbeste Buch von ihr ist.
Lesen.
Gute Idee. Hatte ich nicht gerade Urlaub?
Danke für den Tip.
Und – damit nun der Lösung näher?
Blackstories. So heißt das Spiel.
Ist der Mann angespült worden?
Oh, da werden black stories im Deutschunterricht gespielt? Na, die haben es ja gut!
Kam der Mann durch einen Unfall ums Leben?
Tatsächlich. Black stories. Und sowas will ein Lehrer sein. Tsts.
Nein, nicht angespült.
Nein, kein Unfall.
Gute Fragen, anyway.
Ist Fremdverschulden ausgeschlossen?
Yep.
War es Selbstmord?
Kam es durch den Sturz aus der Höhe zu den Knochenbrüchen?
Mir schwebt als Lösung der Sturz aus einem Flugzeug vor; der Fallschirm öffnete sich nicht und voila: Toter Mann am Strand.
Super Idee. Falls nicht, würde mich noch interessieren, ob die Klippe eine Rolle spielt.
Übrigens finde ich es gut, dass der Lehrer nicht mit “black stories” denglisiert, sondern den Kindern einen deutschen Begriff bietet, der zudem noch gut passt.
Selbsttötung: ja.
Sturz aus Höhe = Knochenbrüche: ja.
Klippe spielt Rolle: ja.
Nah dran alles, aber noch nicht ganz.
Ein Klippenspringer von Acapulco?
Leider nein (landen die denn nicht im Wasser statt am Strand?).
Nun, zumindest haben sie das vor. Hatte unser Mann denn geplant, im Wasser zu landen?
Ist er während des Falles/des Sprunges von einer Windböe erfasst worden und somit gegen die Klippe geschleudert worden?
Wäre auch eine denkbare Todesursache.
“Geplant” nicht, nein.
Keine Windböe. Oh, er hat ja auch keinen Fallschirm bei sich, und die Selbsttötung nicht vergessen. Mann liegt ja vor den Klippen auf Strand. Na?
@ buchstaeblich: Aber das Spiel heißt so. Ist der Name.
Ist der Mann an den Knochenbrüchen gestorben?
Lebensmüder Mann beschließt, seinem elendigen Erdendasein zu entsagen und springt von der Klippe? Anstatt im Wasser zu landen und anständig zu ertrinken, schlägt er im Sand auf und stirbt an inneren Blutungen im Abdominalbereich?
Ha! Der Trottel wollte Drachenfliegen und hat den Drachen vergessen …
Oder er wollte gar nicht von der Klippe springen, sondern sich ertränken. Wollte ins Meer gehen und hat dabei die Klippe übersehen.
@ Wortteufel: Ja, an den Brüchen gestorben.
@ Schuldmaid: Nein (aber das ist genau der Grund warum ich die Rückwärtsgeschichte ja eigenartig weil nicht zwingend finde, s.o.).
@ buchstaeblich: nein. Die Klippe hat schon eine Bedeutung.
Äh: er ist nicht von Klippen gesprungen oder gefallen. Nun?
Ist er gegen die Klippen gefahren/geknallt/geschleudert worden?
Oh nein. (Psst: er hat sie gar nicht berührt)
Er stand zu nahe am Klippenrand und ein Stück Klippe brach unter ihm ab, riss ihn mit in die Tiefe, so dass er auf dem Strand aufschlug, eine seiner gebrochenen Rippen die Lunge perforiert hat und er somit an seinen Knochenbrüchen gestorben ist. Anstatt den ordentlichen Abflug zu machen und im Wasser zu ertrinken.
Schildmaid, Du bist so schön blutrünstig
Alternative Lösung: Er ging am Strand entlang, doch bevor er sich ins Meer stürzen konnte, um darin zu ertrinken, löste sich ein Stück Klippe und begrub den Mann unter sich.
Ok, tasten wir uns vorwärts: ist die Klippe noch ganz?
Frau Wortteufel, Sie wollen es blutrünstig? OK:
Der Mann wurde von einem Lykanthropen gejagt, der ihn am Strand erledigt hat und ihm dabei alle Knochen brach.
Noch besser:
In einer Vollmondnacht kam es zwischen zwei Lykanthropen am Strand zu einem Kampf auf Leben und Tod. Am nächsten Morgen wurde das Opfer dieses Kampfes mit gebrochenen Knochen am Strand gefunden. Da er sich im Tode zu einem Menschen zurück verwandelt hat, wurde er als nackter Mann aufgefunden.
Musste eben Lykanthrop googlen. Hätte aber wohl durch die diversen Hinweise auch so drauf kommen müssen…
Ich glaube unser Gastgeber hat zu tun.
Lol… in der Tat, Mittagszeit ist over.
Klippe ist ganz.
Im übrigen: nein.
Nochntip: Hat schon mit einem Fluggerät zu tun.
Unser Gastgeber hat nicht nur zu tun, er wird auch ungeduldig
Ist er mit diesem Fluggerät geflogen?
a) Er wurde als Ballast aus einem Heißluftballon abgeworfen.
b) Er saß in einem defekten Schleudersitz.
Und gewonnen hat:
Schildmaid!
a) ist die Lösung. Warum?
Vielleicht weil sonst der Heißluftballon gegen die Klippe geknallt wäre?
Richtig. So musste sich kurz vor den Klippen einer opfern und die restliche Mannschaft retten.
Glückwunsch!
Also: ich fand es nicht zwingend. Aber müssen diese stories zwingende Logik beinhalten?
Die gefährlichen Klippen kamen bedrohlich näher, aller Ballast wurde schon abgeworfen, und um seine Lieben zu retten, opferte sich der Mann und sprang in den Tod…
Meine Werwolfgeschichte hat mir besser gefallen.
Somit gibt es zwei Gewinnerinen. Das freut mich aber!
Es kommt bei den black stories nicht unbedingt auf die Logik an, sondern vielmehr auf den Rätselspaß.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, vielen Dank dafür!
Na, das ist ja das schöne an diesen Geschichten. Es ist nicht zwingend. So kann man schön rätseln und raten und sich als Miss Marple betätigen.
(Ich fand die Werwolflösung auch ganz gut.)
Oder als Miss Maple. Ich lese zu viele Schafskrimis, glaub ich.
Soll ich gelegentlich noch eine auskramen (keinen Schafskrimi, sondern eine RWG) ?
Ja gerne doch!
Aber ich bitte darum.
(Den Glennkill fand ich jetzt nicht soooo dolle)
Glennkill war eine absolut herbe Enttäuschung! Aus dem Thema hätte man soviel machen können – hat man aber nicht.
Bin noch nicht durch mit Buch – werd ich wohl auch nicht mehr…….
NochnGedicht: (auch Quinta und so, leichter)
Ein Mann wohnt in einem Hochhaus, ziemlich oben von vieeelen Stockwerken. Meistens jedoch geht er die Treppe zu Fuß hinauf, den Fahrstuhl benutzt er abwärts. Warum?
(Hier zeigt sich übrigens, dass es nicht immer black stories sein müssen. Hm.)
Der Mann ist gesundheitsbewusst!
Nein, Spaß beiseite. Ich bin der Meinung, dass es sich um einen sehr kleinwüchsigen Mann handelt. Er kann die Tasten des Fahrstuhles für die oberen Stockwerke auf Grund seiner Körpergröße nicht erreichen, die Taste für das Erdgeschoss jedoch sehr wohl. Deshalb muss er die Treppen hinauf gehen, und kann den Fahrstuhl nur abwärts nutzen.
Sollte es so einfach gewesen sein?
@ Schildmaid: so einfach war es. Schon wieder gewonnen! Langsam gehen mir die stories aus. Bzw. K1.
@ Tina: ist das ein Passendfürjedenthreadcomment?
Och, ich wollte gerade miträtseln, nachdem ich die gestrige Geschichte verpasst hab … Spoilsport.
Kommt k2 gleich aus der Schule, hatte er heute Deutsch?! Du könntest auch deine Fälle rückwärts aufrollen lassen – anonymisiert, natürlich.
Und meinst du den Pingback-Eintrag? Der ist automatisiert.
Hey – dein pingback überholt dich stets…tsts.
Also bitte. Schule???? Und K1 ist es, nicht K2. K2 findet die Geschichten zu brutal und hört weg.
Noch eine absurde Rückwärtsgeschichte, fern jeder zwingenden Logik:
Zwei Männer spielen Schach. Einer gewinnt. Er steht auf und erschießt sich. Was ist passiert?
Darf ich noch mitspielen, oder wird mir gleich wieder spoilsport vorgeworfen?
Ich habe da so eine Theorie… aber die halte ich noch zurück.
Oh, auch spoilsports sind natürlich auch herzlich willkommen (ich poste die nächste Lösung ja auch gleich hier) und außerdem ist das ja auch gar nicht an mir.
Ich bitte zudem um Entschuldigung für die Kindesverwechslung.
Die Männer haben offensichtlich um etwas gespielt. Der Einsatz war, dass der Gewinner sich erschießen muss.
(Unlogisch? Ehrenmorde sind nicht logischer …)
Vielleicht geht es aber auch um eine Organspende?
Meiner Theorie zufolge, befinden sich die beiden in einer ausweglosen Situation, die für beide tödlich enden wird. Sie spielen Schach um den Gnadenschuss: Der Sieger darf sein unausweichliches Ende abkürzen.
Hätten die Blödmänner mal daran gedacht, mehrere Patronen einzustecken!
Ich fand Glennkill recht unterhaltsam, wenn auch ein wenig langatmig, als Hörbuch.
Gnadenschuss, klingt nicht unplausibel, in einer ziemlich konstruierten Art und Weise.
Viel logischer wäre dagegen eine versehentliche Selbsttötung oder eine installierte Selbstschussanlage.
Schildmaid ist nahe dran. Aber was hat er davon, sein Ende abzukürzen?
Nun ja, für manche Menschen ist es erstrebenswerter, einen schnellen und schmerzlosen Tod zu sterben, als qualvoll dem Ende entgegen zu siechen.
Das sind Vater und Sohn und es geht um ein Erbe? Oder doch um die Organe? Hätte er sich auch erschossen, wenn er verloren hätte? Oder hätte sich der andere erschossen, wenn er gewonnen hätte?
Schildmaid trifft es mal wieder. Und nun beginnt ja nach meiner Meinung die fehlende zwingende Logik. Daher Tip: es spielt in einem UBöööt.
Ah, U-Boot sinkt und sie haben um den Erschießungstod gespielt, weil sie nur eine Kugel haben. Der andere muss ersticken oder ertrinken … Puh wie gemein.
Genauuuuuuuuuuuuu. Und wieder gewinnen alle beteiligten Damen.:-)
Allerdings ist die Logik keine. Die Annahme, eine Kugel sei gegenüber einem Erstickungstod ein Geschenk, kann trügen… ich erspare Details.
Aber mehr davon.
Eine noch, mehr kenn ich dann nich:
Mann liest Anzeige in der Zeitung, nach der ein Arm für 1 Million Euro zu verkaufen ist. Er kauft den Arm, packt ihn in ein Paket und schickt ihn an Mann 2. Mann 2 packt es aus, nickt zufrieden, packt es ein und schickt es an Mann 3. Mann 3 wirft Blick auf Paketinhalt und wirft dann Arm weg.
Schwierig, fand ich.
Da muss ich mal drüber schlafen, fürchte ich. Aber man muss sich das letzte Quiz ja auch ein bisschen aufsparen. Sofern Schildmaid nicht gleich lösen kommt.
Ein paar O-Töne von meiner Schwester:
“Knochen gebrochen, an den Strand gefahren, hingelegt.”
“Muss mir doch auch einer sagen, dass das im U-Boot ist.”
“Kann man im U-Boot überhaupt Schach spielen?”
“Und dazu hatten die noch Zeit?”
Das wird eine ganz größe Liebe zwischen ihr und den Rückwärtsgeschichten …
Hier tippen wir erstmal auf einen Tonabnehmerplattenspielerarm. Hm?
Schwester tippt auf den 6-Millionen-Dollar-Mann-Arm, über Kleinanzeige erworben, passte aber Mann 2 nicht, der hat ihn bei Ebay eingestellt. Für 2 Millionen. Mann 3 hat den Arm weggeworfen, weil … Ja, daran arbeiten wir noch.
Ich finde, Britta hat es voll drauf ej.
Alles kalt, wie der Arm.
Kalte Hähnchenflügel für eine Million Yen? Und wo ist die Schildmaid, wenn man sie mal braucht?
Ich bin draußen. Ich kenne die Geschichte schon.
Falls ihr Interesse habt, würde ich die black stories gerne bei mir im blog weiter spielen. Ein paar schwarze Geschichten fallen mir sicher noch ein.
Also so etwas. Total unnütz, die Schildmaid, dieses Mal…
Und C.R. gleitet auch weg. Seufz.
Ich hätte Interesse, nur kaum Zeit, also nicht wundern…
Ich war beim Sport.
Und ich komme bei der Schildmaid gern mal gucken.
Ja-/Nein-Fragen müsstest du aber schon dazu beantworten, nein?
Also: Menschlicher Arm?
Du willst mich beeindrucken.
Und Schildmaid ist erkrankt. Hört man.
Ja. Menschlich.
Ja, ich las davon. Sehr unangenehm und hoffentlich schnell vorbei. Ich unterlasse es jetzt auch aus Pietätsgründen, daraus eine Rückwärtsgeschichte zu machen und den Quellen der Infektion nachzuspüren.
Die Armgeschichte kommt mir nicht so ganz unbekannt vor … Sind die drei Männer Ärzte? War an der Hand noch ein Ring? Hmmmmm.
Sehr rücksichtsvoll von dir indeed.
Ja bist du jetzt auch raus? Nein, du liegst daneben. Ich sag ja, die Sache ist komplexer (und hanebüchen, my 2 cents).
Nee, ich bin nicht raus. Aber ich hab ja Urlaub und mag nicht den ganzen Tag am Rechner hocken.
Kannst du nicht einen weit hergeholten Tipp geben? Das U-Boot hast du ja auch genannt …
O.k.
Das Ganze spielt auf hoher See.
Spielen da Haie mit? Ich komm da nicht so recht weiter.
Keine Haie. Versuch es mal mit Überleben auf hoher See…
Ok. Also hohe See. Floß oder Rettungsboot. Wenige Überlebende der Schiffsuntergangskatastrophe. Einer hat aber noch Zeit und Geld, seinen Arm in der Zeitung zu annoncieren. Damit will er das Geld für eine Hubschrauberrettung auftreiben. Er hackt sich also den Arm ab und verschickt den an Mann 2. Der will den aber nicht behalten und verschickt ihn weiter an einen zweiten Perversen, der sich auch als so pervers dann doch nicht herausstellt.
Leider nein. Ich sag ja, ist nicht easy, aber relativ zwingend, wenn auch fernliegend. Versuch es mal mit … Hunger auf hoher See.
Also dann den Arm als Nahrung? Aber den isst doch keiner …Pff, ich verhungere hier am langen Arm, ganz fernab der offenen See. Und dabei hab ich das Gefühl, das schon zu kennen.
Zeitungsannonce, Paketversand und Hunger auf offener See gehen doch nicht so recht zusammen.
Verzweifelte Menschen haben wir da aber, oder?
Und ist denn der Annoncenaufgeber auf hoher See oder der nicht?
Ja. Arm als Nahrung. Und verzweifelt auch, ja. Annoncenaufgeber ist nicht auf hoher See. Aber du bist schon ziemlich dicht dran jetzt. Denk dir die Hungersache bzw. offene See als chronologisch vorher, dann gibt es halt eine Zäsur, zeitlich, und dann kommt ja diese Sache mit der Annonce eines Vierten. Na?
Mann liest Anzeige in der Zeitung, nach der ein Arm für 1 Million Euro zu verkaufen ist. Er kauft den Arm, packt ihn in ein Paket und schickt ihn an Mann 2. Mann 2 packt es aus, nickt zufrieden, packt es ein und schickt es an Mann 3. Mann 3 wirft Blick auf Paketinhalt und wirft dann Arm weg.
Muss mir das nochmal hierhin kopieren. Aber bezweifle, dass das hilft. Allein rätseln macht aber auch nicht so viel Spaß, wenn’s immer falsch ist …
Also der Annoncengeber ist nicht auf See. Er hat seinen Arm annonciert, den er beim Unfall verloren hat. Mann 2 ist der Mann am Zoll. Und Mann 3 ist ein hungerleidender Schiffbrüchiger, der den Arm eigentlich essen wollte, dann aber doch die Kokosnüsse auf der anderen Seite der Insel gefunden hat (nicht die, wo das Postamt ist).
Macht doch alles keinen Sinn … Ts.
Eben. Schildmaid ist raus und die anderen haben keine Lust mehr. Pfft. Selbst Susi schweigt. Sowas.
Der Annoncenaufgeber hat nix mit den 3 Männern zu tun, kannte sie vorher nicht; hat auch Arm nicht zwingend beim “Unfall” verloren.
Stell dir mal 3 Männer auf hoher See vor, die verhungern. Nix zu essen. Was tun?
Also die drei Männer (aber nur zwei sind doch auf See?!) überlegen sich, Körperteile voneinander zu essen. Aber warum essen sie den Arm dann nicht? Mann 2 scheint den Mann doch nur zu prüfen? Vielleicht essen sie aber auch nicht nur Körperteile, sondern sie haben Schach darum gespielt, wer komplett als Nahrung für den anderen herhalten muss.
Wärmer? Tsssss.
Kaum ist die Schildmaid hoffentlich halbwegs genesen, hab ich schon wieder Rücken.
Rücken. Der Rechthaber sagt, dir fehlt Strand und Sonne…. halt durch. Wird schon.
Gut. Nochntip: einer der drei wurde ungerecht behandelt.
Weiß nicht, ob der Strand dem Rücken vorgebeugt hätte … Ich könnte vielleicht im September ein paar Tage an die See … Aber erstmal hier alles wieder einrenken.
Also einem wurde der Arm geklaut. So. (Ist es überhaupt der Arm eines der Männer? Vielleicht gehörte er auch der Frau eines der Männer?)
Ah, Mafia. Einer der Männer sollte um die Ecke gebracht werden und der eingesandte Arm sollte als Beweis für das Ausführen des Gehimkillerauftrags herhalten? Jetzt weiß ich nur noch nicht, warum die auf See sind. Ich brauche einen deutlicheren Tipp oder ich muss googeln …
Aber warte nicht bis Dezember. Das könnte zu Unterkühlungen führen…
Nicht geklaut. Tsts. Er hat seinen Arm mehr oder weniger freiwillig gegeben. Alle hatten doch Hunger. Na?
Aber sie haben ihn doch nicht gegessen! Das hilft doch alles nicht …
Einer hat also den Arm gegeben, damit beide auf hoher See überleben können und nicht verhungern. Da waren wir doch schon – und dann geht’s nicht weiter.
Oh doch. Wie gerecht ist das denn für die anderen? Rache ist Blutwurst…
… was sagt denn das halbfinnische Stockwerk dazu?
Das halbfinnische Stockwerk schweigt sich aus und wurde nicht involviert, nachdem das Schwesterherz keinen wirklichen Sinn für sowas bewiesen hatte (s.o.).
Vielleicht hat einer seinen Arm als Nahrung geopfert und der andere hat geschworen, ausgleichenderweise auch auf seinen Arm zu verzichten, wenn sie gerettet und wieder zuhause wären. Als Beweis dann der Arm, der wurde dann auch vergütet. Aber Zeitungsannonce? Rache?
Na sag schon die Lösung!
Hab’s gefunden – und die Recherche war auch schon nicht einfach:
Fall: DIE EINARMIGEN: “Ein Mann packte einen abgetrennten Arm in ein Paket und verschickte es. Das Paket kam bei drei einarmigen Männern an, welche den Inhalt zufrieden ins Meer warfen”
Auflösung: “Vor langer Zeit trieben vier Männer gemeinsam in aussichtsloser Lage auf einem Baumstamm übers Meer. Ihr Schiff war gekentert. Da sie nichts zu essen hatten, vereinbarten sie, dass jeder einen Arm opfern müsse. Bevor der vierte an der Reihe war, wurden sie gerettet. Die drei erinnerten den Vierten später an sein Versprechen und forderten einen seiner Arme. Da er in großer Entfernung zu ihnen lebte, dachte er nicht daran, sein Versprechen zu halten, gab eine Anzeige auf und bot demjenigen, der ihm seinen Arm abtreten würde, eine Million Euro. Schon bald fand sich ein Freiwilliger”
Rache? Und der Arm ist doch nicht zu verkaufen, er sucht doch einen!? Tststs …
Also das ist nicht K1s Lösung. Hm. Aber 4 Männer waren da nie auf See.
Ich frag sie mal wenn sie wieder da ist. Dauert noch eine Woche…
Also 4 Männer waren da nie auf See?
Da wird die Beweisführung aber schwierig …
Wie war denn K1 Lösung, so wie du dich an sie erinnerst?
3 waren nie. Und irgendwie habe ich K1s Lösung nach all den Fragen langsam verdrängt.
Hm. S.o. Ich bin ungeeignet. Ich brauche einen anständigen Mord, so mit Schusskanal und so. Nicht so einen Ratekram.